Sonntag, 13. Januar 2013

"Wir sind Militäre, schreit er." - Die Lyrik immer mondäner, Üpsielohn


Immer lürischer wirz im mondäneren Wortgewälk der vorletzten Letter, scherzhaft "Weltletter" selbstgenannt, Üpsielohn. Heute eines der seit langem wohl gelungensten Poeme deutscher Diktion. Sein uns durch elektronischen montäglichen Mailverkehr bekannter Verfasser grüßt damit lürisch den Lyriker Steffen Popp, "Props", weil dieser, schreibt er, der Verfasser, "beste" sei, verzichtet selbst aber per Nachdruck auf namentliche Nennung (ein Fehler, wie wir finden).

oh felsgemür, oh gebürlicher kerl am felsigen möör.
deine verwerfelte gestür. deine perle: alles löhr.
vermerkelte gemär, verwerkelter gewähre: "gerne." mehr alles helle
als sehr, alles sterne.

vor deiner fersehr, deiner versterne: einer zu fier.
alles hier, alles ferne. alles in einem brevier: deine premiere [weite ferne, fähre, vier]
als meiner angelehrten, meiner danke
einer "sehr". wir sind militäre, schreit er. wir sind an der tanke.


Kommentare:

  1. militäre sind cool. di sind nich an der tanke. an der tanke sind so andere. und die militäre, di machen stress und kämpfen, o.k.? und tanken kannstu autonom.

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  2. militare wie seh ich dich?
    militare wie zeigst du dich?
    militare gestellt?
    militare Militare!

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