Donnerstag, 13. September 2012

Anderswo derselbe bleiben - Aussteiger in der Systemtheorie


Auch über Oerlinghausen derselbe bleiben
(Luhmann: ©teutopress)
Über die zunehmende Verzähung der Sozialgefüge, die Trägheit sozialer Verhältnisse, weiß vor allem Luhmann zu berichten: Das Erwartungskorsett sitzt gelegentlich eng, Luftschnappen erscheint täglich schwieriger und nötiger. So härten Routinen eben nicht nur im Einzelnen zu latenten Gewohnheiten aus, sondern schreiben sich ebenso als Erwartungen und Erwartungen von Erwartungen in die Bewusstseine alltäglicher sozialer Interaktionspartner ein: Bleibt immer weniger Raum als Geheimnis erlebter Begegnung, immer mehr erwartete Interaktion dämmert in den Erwartungsrahmen ein. Die Erwartungen der Anderen treten dem Einzelnen als Kontinuierungspflichten gegenüber und verdecken so erste Entscheidungen, die zu den wiederholten Handlungen eigentlich erst führten, die vielen kleinen Ausnahmezustände, die vielen ersten Male ewiger Wiederkehren ("Heute mal den Kaffee ohne Milch.").

[Formale Struktur dieses Re-exit]: --> Langsames Einnicken der eigenen Existenz. ("Ich krieg keine Luft mehr.") --> Plötzliches Verschwinden. ("Ich muss hier raus.") --> Anderswo unvermittelt auftauchen. ("Hier bin ich.") --> Wiedereinstieg in eine neue Selbstaushärtungsgeschichte. ("Immer dasselbe. Ich muss hier raus.") Undsoweiter.
Alle Selbstdarstellung verpflichtet - allein schon dadurch, dass sie ein Selbst darstellt, für das Identität in Anspruch genommen wird. Man muß, will man derselbe bleiben, so bleiben, wie man sich gezeigt hat. In einzelnen Hinsichten mag es gelingen, gute Gründe für ein Abweichen zu finden oder die Selbstdarstellungsgeschichte so umzudeuten, daß das Neuartige als Konsequenz des Gewesenen erscheint. Doch solche Reformen sind nur an einem, im übrigen konstant und integer bleibenden Selbst durchführbar. Nicht zufällig haben schon frühe Soziologen beobachten können, daß der unvertraute Fremde mehr Freiheit genießt und unbefangener agieren kann. Wer länger am Platze ist, schon bekannt ist, vertraut hat und Vertrauen genießt, ist eben dadurch mit seiner Selbstdarstellung in ein durch ihn miterzeugtes Gewebe von Normen verstrickt, aus dem er sich nicht zurückziehen kann, ohne Teile seines Selbst zurückzulassen - es sei denn, daß er ganz von der Szene verschwindet und nur die Illusion hinterläßt, daß er anderswo derselbe bleibt.
(Luhmann)

Kommentare:

  1. Wie ist es eigentlich mit Sonderlingen auf einem Dorf? Es herrscht überall hohe Erwartungsdichte. Jeder kennt im Grunde jeden oder weiß wenigstens über den Nachbarn oder seinen Nachbarn über alle übrigen Dorfbewohner bescheid. Schnappt jedenfalls alle umherlaufenden Gerüchte auf und registriert die zirkulierenden Zuschreibungen zum Who ist Who. Nur gibt es ein Haus, da wohnen von Außen Zugezogene, die sich nicht weiter in die Gemeinschaft integrieren. Sie vermeiden (aus Arroganz oder Ignoranz) Interaktionen mit den Dorfbewohnern, beschränken sie nur auf das Nötigste (z.B. den Bäcker, der aber möglicherweise seine Bäckerei eigentlich im Nachbardorf hat). Sie sind mit anderen Worten Adressaten bloßer Beobachtung und Zuschreibung durch die ignorierte Gemeinschaft. Sie betreiben keine aktive Selbstdarstellung ("Ich bin der oder die, mache dies und das, glaube jenes, werde dies und das tun, verspreche ihnen das und noch etwas anderes, ..."). Ihre Identität ist dann eine Konstruktion der Umwelt, die nicht in den üblichen Ordnungsschemata aufgeht, in die aber trotzdem alle beobachteten Unvorhersehbarkeiten interpretativ und narrativ integriert werden müssen. Frage: Sind die (geheimnisvollen/beargwöhnten) Sonderlinge Fremde oder Vertraute – oder eine sog. Figur des Dritten?

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    1. Ist nicht gerade der Sonderling einer, der die Illusion erzeugt, dass er in einem inneren Anderswo (als einem Draußen inmitten der Gemeinschaft) stets derselbe bleibt und dadurch in diesem anderen Innen eine gewisse Freiheit (Isolation) genießt?

      Als Fremder wäre er dann "vertraut", als Nicht-Fremder "fremd".

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  2. Was ist in diesem Zusammenhang mit der Figur des Dritten gemeint? Das tertium non datur des Schemas vertraut/fremd? Da gibt's mehrere Möglichkeiten: auf der Ebene der Operationen des Systems, das mit diesem Schema beobachtet, wäre das Zeit. Auf der Strukturebene wäre es das System, das dieses Schema nutzt.

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  3. @Anon/moT - Ich dachte tatsächlich an das Tertium (non) datur in der Unterscheidung vertraut/fremd. Aber das Problem mit dieser Unterscheidung ist wahrscheinlich, dass sie nicht binär codiert ist (wenn man einmal von bürokratischen Operationalisierungen absieht, wie durch das Einwohnermeldeamt etc.). Darauf weist sicherlich auch der Kommentat von moT hin, obwohl der Gedanke eher die Figur des Re-Entry nahezulegen scheint. Vermutlich sind vertraut/fremd zwei Zustände, die keine absolute Größe kennen und daher auch keinen absoluten (kontingenten/notwendigen) Unterschied. Der Sonderling wäre als eine Figur des Dritten jenes Schwellenphänomen, dass die Stabilität der Unterscheidung vertraut/fremd irritiert und Anlass zur Reflexion ihrer konstitutiven Relationalität gibt. Sofern die Unterscheidung aber in eine Identitätslogik eingebettet ist, wird die Reflexion aber wohl zugunsten einer Restabilisierung der Unterscheidung verhindert und der Sonderling genötigt werden, sich einer der beiden Seiten zu fügen. Entweder durch Zuschreibungen (Interpretationen) oder soziale Kontrolle (Interaktionen). Dann läge es wiederum am Sonderling, ob er seinen "Zwischen"-Status verteidigt/aufrecht erhalten kann, oder ob er den Identifizierungs- und Disziplinierungsprozessen nachgibt.

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    1. Von wo aus ist eine solche Destabilisierung der Unterscheidung fremd/vertraut am besten möglich? Ich könnte mir vorstellen, dass die Orientierung an bestimmten Personengruppen homini sacri, dem Souverän oder anderen Schwellenfiguren noch zu sehr an der Vorstellung der Einheit und Substanz der Person hängt, die dann im Grenzbereich (als eine Art Substantialisierung der Schwelle) verortet wird und von dort aus Unschärfen erzeugt.

      Interessant könnte sein, das Moment der Schwelle in den Unterscheidungsroutinen selbst aufzusuchen und nach den Möglichkeiten einer Praxis des Undoing Difference zu forschen und zu fragen. Statt Stabilisierung der Schwelle im als Verkörperung der Schwelle festgestellten Einzelnen ein Schwelen und Schwellen der Schwellen in der Unaufälligkeit der (verbal verstandenen) Unterscheidung.

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  4. Differenzen, Schemata sind aufgrund ihrer Entgegenstellung zweier sich wechselseitig ausschließender Kategorien immer binär kodiert. Insofern sind die beiden Seiten im Rahmen der Unterscheidung auch immer absolut, weil es eben keine dritten Werte gibt. Da kommt man nur raus indem man das Beobachterschema wechselt.

    Die Destabilisierung des Schemas würde im Falle eines re-entry beginnen. Die Bezeichnung ‚Sonderling‘ scheint mir aber nur eine Behelfs-Bezeichnung zu sein um nicht direkt auf das durch den re-entry erzeugte Paradox des vertrauten Fremden (also jemand der nur dadurch, dass er fremd bleibt, vertraut ist) aufzulaufen. Dann wäre aber der Sonderling keine Figur des Dritten. Würde man die konstitutive Relationalität reflektieren, würde man wahrscheinlich wieder auf das Ausgangsschema vertraut/fremd zurückgeführt.

    Für eine Stabilisierung der Differenz kommt es darauf an statt einfache Bezeichnungen dichte – d. h. komplexe – Beschreibungen anzufertigen, die nicht so einfach durch einen re-entry ad absurdum geführt werden können. ‚undoing difference‘ geht dann, soweit ich es verstanden habe, nur den entgegensetzten Weg und sucht nach solchen re-entries.
    Läuft das im Grunde nicht auf eine Konsistenzprüfung hinaus? Und die Frage nach der Schwelle, wäre dann die Frage nach der Fehlertoleranz, also wie lange arbeitet ein Beobachter mit widersprüchlichen Informationen bevor er das Schema wechselt oder die bisherige Beschreibung mit weiteren Attributen anreichert und verdichtet?

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  5. Wie sehen Differenzen aus, bei denen es keinen dritten Wert gibt? Digital oder analog, kontinuierlich oder diskontinuierlich? Wenn ich zwischen vertraut, fremd und indifferent unterscheide, sind das schon mindestens drei. Ich könnte noch mehr Werte ergänzen: Freund, Feind, Bekannter, Komisch, Brünett.

    Muss ja auch nicht zwischen Kaffee oder Wasser entscheiden, sondern kann stattdessen sagen: Tee.

    Sein oder Nicht-Sein, gut oder schlecht. Aber nicht: schwarz oder weiß, vertraut oder fremd.

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  6. Ich vermute, dass die Paradoxie des vertrauten Fremden erst dann als Paradoxie erscheint, wenn man die Unterscheidung vertraut/fremd als binär betrachtet. In der Erfahrung sind es doch oft zuerst Unbestimmtheitsmomente, die man nachträglich in das Schema bringen kann, wobei sich das Schema ja auch selbstreferentiell verändert. Das Denken in binären Differenzen, die sich gegenseitig ausschließen, halte ich auch für ein spezifisch (oder jedenfalls typisch) modernes Phänomen (die funktionale Abstraktion). Eine vor-moderne Bestimmung, die ein reines Ausschließungsverhältnis beschreibt, ist mir zumindest nicht bekannt (würde um Beispiele bitten).

    Schwellen- und Übergangsphänomene können daher auch als eine transversale Bewegung gedacht werden, die nicht zwischen zwei feststehenden Positionen fixiert wird, sondern als eben eine Bewegung, aus deren Konsolidierungs- oder Vermeidungstendenzen die Positionen erst hervorgehen. Man ja sich ja auch immer zugleich auf beiden Seiten der Schwelle befinden. Ob der Sonderling dafür ein gutes Beispiel wäre, müsste man tatsächlich noch genauer prüfen. Eine dichte Beschreibung scheint mir dafür jedenfalls auch ein brauchbarer Ansatz zu sein.

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    1. Eine Verständnisfrage: Wenn hier von Schwellen- und Übergangsphänomenen die Rede ist, bezieht sich das auf einen bestimmten theoretischen Backround?

      Wenn man mit Victor Turners Konzept der Liminalität vertraut ist, kommt man bei der Art und Weise, wie hier von Schwellenphänomenen die Rede ist, etwas ins Stutzen. Liminalität bezieht sich auf diesen unbestimmten Zustand beim Wechsel von einem Zustand zum anderen (z. B. bei einem Initiationsritus vom Jungen zum Mann). Genau in diesem Sinne scheint hier auch von Schwellen- und Übergangsphänomenen die Rede zu sein. Der Sonderling steht im Dazwischen von vertraut und fremd und hat dadurch einen liminalen Charakter. Wenn aber die Gemeinschaft, die ihn als Sonderling beobachtet, kein Aufnahmeritual hat mit dem er von dieser Unbestimmtheit erlöst wird und akzeptierter Teil der Gemeinschaft wird, repräsentiert er immer noch die Außenseite. In diesem Sinne ist der Sonderling kein Schwellenphänomen.

      Ich halte es für problematisch jede semantische Unbestimmtheit als Schwellenphänomen zu beobachten und einen liminalen Charakter zu zuschreiben. Liminalität bezieht sich auf die Strukturlosigkeit, das Chaos, die Unordnung im Übergang. Der Übergang oder die Schwelle stehen damit für das Ganz-Außen – nicht nur die andere Seite der Differenz sondern jenseits der Differenz. Durch die Erfahrung von Chaos im Übergang wird dann auch die Sozialordnung auf der anderen Seite bestätigt. Zugleich kann es aber auch die Quelle von Kreativität sein.

      Im Übrigen zeigen Turners Untersuchungen (u. a. Stammesgesellschaften), dass man mit dem Problem des Oppositionscharakters von Differenzen auch in vormodernen Gesellschaftsformen durchaus schon vertraut war. Die Übergangsriten waren soziale Praktiken um mit diesem Problem umzugehen. Die Religionen sind auch seit je her mit diesem Problem vertraut. Aber statt zu abstrahieren, hat man es lieber in Symbolen ausgedrückt.

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    2. Nur kurz zur Rückfrage: Ich habe nicht in einem spezifischen theoretischen Sinne von Schwellenphänomenen gesprochen, aber das Konzept der Liminalität würde hier sicherlich mit zum Thema gehören. Wenn hier der Sonderling als potentielles Schwellenphänomen in Frage steht, dann deshalb, weil er nicht das ganz Andere (Fremde) repräsentiert, denn er ist ja, wenn auch ein distanziertes, wenn nicht gleich ausgegrenztes Mitglied einer bestimmten Gemeinschaft ist. Das Setting ist ja folgendes: Er ist Nachbar, man sieht ihn regelmäßig, vielleicht grüßt er sogar oder lässt einen die Vorfahrt, aber sonst weiß man nicht, was er eigentlich macht, denkt und fühlt. Er hält sich vielleicht auch nicht an die örtlichen Sozialregeln, fegt zB Sonntags nicht den Bürgersteig, lässt die Hecke unkonventionell hoch wachsen, kommt nicht mit in die Kirche oder zum Feuerwehrfest, vor allem verweigert er sich dem wichtigen Integrationsmodus "Dorftrasch" bzw. ist er nur Gegenstand, nicht aber Teilnehmer desselben usw. Insofern kam der Vorschlag auf, ihn als "Vertrauten, insofern er fremd bleibt" zu beschreiben, was ihn eben nicht eindeutig einer der beiden Seiten zuordenbar macht. Und folglich kam auch der Gedanke mit dem Schwellenphänomen auf (s.o.). Er ist zwar ein Fremder, aber einer, mit dessen Befremdlichkeit man zum Teil vertraut ist (z.B. er guckt immer arrogant, ist liederlich, bleibt auch in der Woche bis spät in die Nacht auf, geht am Abend oft mit seiner Katze spazieren, doch jedesmal, wenn man meint, sein Verhaltensmuster erkannt zu haben, verhält er sich dann doch wieder anders als erwartet und vor allem anders als man selbst).

      In dem von Dir vorgeschlagenen Sinne scheint der Sonderling dann erstmal kein Schwellenphänomen zu sein, denn er verbleibt ja in seiner Sonderrolle und wird nie dem Bereich des Fremden oder dem des Vertrauten je ganz zugehören. Aber vielleicht ist er ja auch gerade darum ein Schwellenphänomen, weil er die Schwelle als einen Prozess immerzu perpetuiert. Jemand der noch befremdlicher als der Sonderling ist, ist auf jeden Fall ein Fremder und jemand, der vertraulicher als der Sonderling ist, ist dann ein Bekannter. Wo genau die Grenze liegt, bleibt dabei irgendwie immer in Bewegung.

      Bezüglich der vormodernen Differenzproblematik würde ich ohne Weiteres einräumen, dass es natürlich oppositionale Unterschiede und Ordnungssysteme gab. Was ich aber bezweifelt habe ist, dass diese (vormodernen) Oppositionen nach der Logik des gegenseitigen Ausschlusses bestimmt gewesen sind, also nach der Form: A ist A, nur insofern es Nicht-B ist; und B ist B, nur insofern es Nicht-A ist. Die Konstruktion von binären Differenzen auf der Grundlage eines gegenseitigen Ausschließungsverhältnisses würde ich für eine spezifisch moderne Erscheinung halten. Die Gegenthese wäre also, dass die beiden Pole einer vormodernen Opposition nicht formal-abstrakt, sondern qualitativ-konkret bestimmt sind, wobei sie dann durchaus Gegensätze bilden können und ja auch gebildet haben.

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  7. Das "derselbe bleiben, so bleiben, wie man sich gezeigt hat" muss nicht - wie Luhmann es in der zitierten frühen Schrift "Vertrauen" schnell und fast dogmatisch tut - mit "Identität" gleichgesetzt werden. Heidegger war in dieser Frage - mindestens in dieser - klug vorsichtiger und hat exemplarisch Platons Identitätsbegriff angesehen und so übersetzt: "sich selbst dasselbe sein". Identität hat also das Selbst als entscheidende kriteriologische Voraussetzung von Identät und Nicht-Identität erkannt. Luhmann offenbar nicht eigentlich. Deshalb wohl hat er behelfsmäßig angedeutet, dass man vielleicht woanders als im forum publicum "derselbe" bleiben könne. Indes spricht er diese Option schwach als "Hinterlassen einer Illusion" an. Warum einer "Illusion"?

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    1. Weil Luhmann auch ein Freiheitstheoretiker war:

      "Freiheit, das unheimliche Potential seiner Handlungsmöglichkeiten"

      "Freiheit im gleichsam vorsozialen Sinne einer unkontrollierbaren Handlungspotenz"

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  8. Natürlich. Wer würd's bestritten? sehen wollen

    Es sollte vorhin aber um etwas anderes gehen. Nicht der Identitätsbegriff sollte stark gemacht werden, sondern der Gedanke, dass Freiheit auch und gerade in serieller oder grundsätzlicher Nicht-Identifikation bestehen kann. Wer aber diese Freiheit gewissermaßen als seine Natur erkannt hat und sie lebt, ist sich auch und gerade als Intensität im Deleuzeschen gewissermaßen selbst der- oder diesselbe. Gewissermaßen. -

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    1. Zuschreibungsadresse16. September 2012 um 21:32

      Auch Intensitätseier wohnen wo, denn erstaunlicherweise haben sie noch immer Materie. Oder ist der Freie unzurechenbar? Oder ist er da, wo ihm Unzurechnungsfähigkeit zugeschrieben werden muss schon längst in einer Sackgasse verkehrt?

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    2. Die Bindung der frei vagabundierenden Intensitäten kann pazifiziert werden durch den Ausdruck der Empfindungen?

      Wanted: Spinoza Maschinen.

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