Donnerstag, 13. Oktober 2011

Zizek OWS MenschMaschine

Verbotene Megaphone in NY:

Kommentare:

  1. So so, der gute Zizek hält sich also tatsächlich für einen Priester. Eine viertel Stunde im Wechsel beten, das erlauben sich nichteinmal mehr die Kirchen. Nun, außerhalb der alten Institutionen scheinen die Affe-Papagei-Mischwesen nur allzu gerne offensichtlich vorgeschriebenen weil abgelesenen Dogmen zu folgen. Diese Tatsache wäre als eigentliche nicht besonders schlimm, wenn es sich bei diesen Affenpapageien nicht gerade um diejenigen handelte, die sich selbst als aufgeklärte, kritische Wesen - sogenannte Menschen - sehen.

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  2. Aber Alex, bei den OWS-Aktionen sind doch die Megaphone, Mikrofone und sonstige technische Verstärkung verboten! Das wird bei allen Redner und Fragern so praktiziert, um eine breite, kritische Diskussion und Auseinandersetzung erst eigentlich möglich zu machen. Sieh die kollektive Repetition also vielleicht lieber als kreative Adaption an sog. "staatliche Repressionsmaßnahmen".

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  3. Es bleibt dennoch die hirnlose Nachbeterei dessen, was sich einer ausgedacht hat. Oder wird da jeder auf diese Art verlesene Text vorher ausgiebig diskutiert und so modifiziert, dass er von allen mitsprechenden auch mitgetragen werden kann? Das glaube ich kaum, und selbst wenn es so wäre: Die Wirkung ist keinesfalls eine verstärkende. Im Gegenteil: Sie zieht das eigentliche Anliegen ins Lächerliche. Statt sich auf diese Weise gegen Repressionen zu wehren (lies: so zu tun als wehre man sich) hielte ich es für gescheiter, einfach mal mit 1000 Megaphonen dort aufzukreuzen und zu sehn, ob dann tatsächlich alle, die eines davon bei sich tragen, verhaftet werden. Wenn ja: Umso besser! Das gäbe ein Medienspektakel von einer Lautstärke und Verstärkung, als ob jedes dieser 1000 Megaphone gleich 1000 mal so laut wäre.

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