Mittwoch, 28. März 2012

Üpsielohns moderne Lyrikkiste X: Sisyphos der Blume Blume


Üpsielohn, die vorletzte Buchstabin, stößt im tiefen Internetznetz, auf ein postpoetisches Poem, einen gespiegelt gestaffelte Gruß an die BlumeBlume, paradigmatisch querverwoben.

Kommentare:

  1. "Es versteht sich von selbst, daß das Universum 1o36 Gedichte nicht beherbergen kann. Zahlen dieser Größenordnung sind nicht nur unvorstellbar, sie sind abscheulich."

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  2. Irgendwo
    Zwischen Hartware und Weichware
    Am Ende
    Dunkelgrau. Leinen und Filz
    Deine Haare,
    Materie..Marie. Leinen und Filz.
    Meine Maschine
    materie Marie. Warte nur balde -
    dichtest auch du.

    "Bis dahin ist der Weg noch ziemlich weit. Unterdessen aber ist er frei für jeden, der Lust hat, ihn einzuschlagen. Schon das Programm der dritten Dimension braucht nicht die Marotte eines einzelnen zu bleiben."

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  3. Materie ist kess: Sie flirtet mit Geist (was für ein hübsches altes Paar!) und ist daher, recht besehen, eine Marieke, keine Marie. Jacques Brel hat den Song, der Dichter den Vers dazu.
    Wenn aber nicht, bleibt der Dichternde dann eben poietischer Kurzarbeiter. Von wegen: "Warte nur, balde ..."!
    Der Dichter ist, wenn er's kann, lauterer Apophantiker schlechthin, jandlnder Glöckner von Laut und Luises zeigendem Sprechen; so stellt er die Ur-Zeit von Pointen ein (gleichsam strategisch) - und aus (schlicht museal).
    Poesie ex machina wäre wohl Turing sine poesia. Indes: Touring cum poesia - was könnte (für Denker und Denkerinnen) natürlicher sein?

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