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Donnerstag, 10. März 2011

Joe Platter: Die Geburt des Frühlings aus dem Geist des Haka

Frühling heißt: Die Blumen schmeißen die Knospen auf. Was in sich verschränkt war, kehrt sich in einladender Geste wieder nach außen. Die depressive Verschlossenheit weicht dem getragenen Flügelschlag.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Freitag, 14. Januar 2011

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Replik auf Mongobitchs Replik auf Menoitios

Melancholia Zwei.Null unterwegs im Deepweb:



3:00 - 4:00 (Melodie der Hände)

"... Immanuel Kant. Kate-go-rischer Im-pe-rativ. Der Scheiß-Bruzzen, der deutschsprachige. Glaubmerdes. Ludwig der Vier-zehn-te ..."

Mittwoch, 24. November 2010

Auf der Suche nach einer Neuen Kunst: Joe Platter


Ungewöhnliches, wenn es sich einem einmal unaufgefordert zeigt, gerät allzu leicht in den Anschein des Kuriosen. Das Staunen, Patron aller philosophischen Gedanken, Schutzheilige der Kunst und wichtigster Stützbalken eines gemäßigten Existentialismus, hat seit Aristoteles seinen angestammten Ort im alltäglichen Lebensvollzug verloren.

Zwar hat die Moderne Kunst immer wieder versucht, sich mit dieser Entwicklung korrigierend auseinanderzusetzen, hat sich bemüht, das Außergewöhnliche, Außerordentliche entweder darzustellen, oder selbst als seine Manifestation aufzutreten -, doch verblieben ihre Versuche in den allermeisten Fällen auf dem Boden der Gewöhnlichkeit oder im Sumpf jovialer Blödelei.

Mit Joe Platter, dessen Werk bisher leider nur in schwer zugänglichen Editionen vorliegt, tritt ein neuer Typus des Künstlers in den Ring unserer Zeit, ein Künstler, der zugleich schon Zukunft und Ende der Neuen Kunst markieren könnte. Ein Künstler, dessen unnachgiebiges Schaffen, dessen unermüdliches Ringen mit und gegen die eigenen Kränkungen seinem Werk ein Gepräge der Echtheit gibt, das nichts mehr mit der gestischen Ausstellungen von "Authentischem" zu tun hat.



Seine verschleierte Ekstasen, der stille Tanz seiner verzauberten Meditationen, die immer wieder aus der Tiefe des "sehnsüchtigen Verlangens" geschöpft sind, setzen den Betrachter einer Bewegung aus, der er sich früher oder später nicht mehr wird erwehren können.



Die Neue Kunst wird gebaut sein aus den Trümmern des Elitarismus - -, oder sie wird nicht sein.

Thomas Mann, das Idyll, Herr und Hund, Joe Platter

Montag, 15. November 2010

Messianische Geschichtsschreibung II: Die Wiederholung der Rache am Däumerling

Stellvertretend für alle, die in ihrer Jugend unter Böswilligkeit und Beschränktheit Gleich- und Überaltriger gelitten haben, holt Platter die Rache am "steirer Prügel" nach - und lacht dazu das Lachen der ewig unhintergehbaren Freiheit.

Dienstag, 9. November 2010

Joe Platter ist tot: Autopoiesis, Performativität, "JP / JP"


Zu Platters Video-Beitrag mit dem Titel "Nach Dreh Morddrohungen und Attacke mit faustdicken Prügel eingesteckt" fragt

"CycelEffect"
 bist Du Einsahm... ? Oder Hobbylos ...?
[vor 6 Monaten]

"Joe Platter"
@CycelEffect: Doch, als Hobby habe ich die Gottheit und als Berufung die Infomatik, aber ich wurde oft schwer verletzt, ausgeraubt, geschlagen und anschliessend beschimpft, deshalb schau ich manchmal ein bisschen kümmerlich aus wie der sogenannte "Allgemeine Spasti", der Europa mit den Orient vergleichen möchte und sagt: Nach Dreh Morddrohungen und Attacke mit faustdicken Prügel eingesteckt
[vor 6 Monaten]