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Sonntag, 6. Oktober 2013

Was für Grammatik und Kasus? - Sprache im Fluss

Da die Sprache ein dynamischer Organismus ist, gilt es, ihr hin und wieder auf die Füße zu sehen, um zeitnah frische Sprachinnovationen nicht zu verschlafen. Was dabei aber dem einen als Innovation erscheint, erscheint dem anderen oft als unakzeptabler Regelbruch. Die Frage ist da immer nur: aus wessen Regelbuch? So auch im Fall einer scheinbar noch recht jungen sprachlichen Innovation, die sich konkret in einigen deutschen Raptexten nachweisen lässt:
"Was für 'Hochdeutsch'? Das is' Hinterhofjargon" (Celo, GTA)
"Was für 'Anwalt' und 'Richter'? Ich hab' nichts zu berichten" (Xatar, Paragraph 31)
"Was für 'McFit' und 'Pumpen'? Scheiß ma' auf Testoampullen"
(Haftbefehl, Crackküchenmucke)
"Was für 'Abschiebehaft'? Ich hab' ein' deutschen Pass" (Haftbefehl, Generation Kanack)
"Was für 'Ergeben'? Kämpfend wie Achilles sterben" (Celo & Abdi, Franzaforte)
"Was für 'Ferien'? Hustle macht mehr Gewinn" (Haftbefehl, Ich muss wach sein)
"Was für 'Vollmacht'? Du *** wirst gefoltert" (Bushido, Stress ohne Grund)
Was auf den ersten Blick aussehen könnte wie eine Kontraktion der bekannten Phrase "Was für ein...schöner Tag/Idiot/Kauz/guter Vorschlag/etc.!", entpuppt sich bei eingehenderer Beschäftigung als echte sprachliche Innovation, die unsere alltäglichen Ausdrucksmöglichkeiten deutlich erweitert. Das verwendete "Was für (x)" bezieht sich nämlich gerade nicht auf eine besondere Art von (x), es stellt vielmehr eine abwertende Zitationsmarkierung dar. Etwas, über das zuvor gesprochen wurde (sofern es etwa schon in aller Munde ist oder im direkten Gespräch geäußert wurde), wird polemisch aufgegriffen und zugleich abgewertet. Besonders deutlich lässt sich das am zweiten Haftbefehl-Beispiel zeigen: "Was für 'Abschiebehaft'? Ich hab' ein' deutschen Pass". Der zweite Satz stellt hier deutlich eine erklärende Zurückweisung einer mit "Abschiebehaft" angedeuteten Forderung oder Provokation dar (etwa: "Dich sollten sie in Abschiebehaft stecken.").

Übersetzen ließe sich die "Was für"-Phrase also etwa mit "Was redest du von (x)!?", "Was kommst du mir mit (x)!?", "Was (x) angeht..." oder auch einem polemisch aufgeladenen "As for (x)".

Was für Hörbeispiel!? 2:21 

    

Dienstag, 12. Juni 2012

(Indirektes) Lob der Unschärfe - von einem, der´s eigentlich doch lieber genau wissen wollte.


("...das Wesentliche ist für die Augen...")
Wer bei der Entwicklung seiner Sprache bereit ist, von der "besonderen Beschaffenheit der Dinge" abzusehen, kann Schärfegewinne auf Kosten ihrer Weitläu- und -schweifigkeit erzielen. Das wusste auch, mit großem Problembewusstsein und metaphorischem Feingefühl, einer der Urväter der Formalisierung zu berichten, zog dabei aber - natürlich - die Schärfe der Analyse ("Formelsprache des reinen Denkens") der unscharfen "Sprache des Lebens" vor, weil die dann doch, von allzu Anschaulichem verunreinigt, zu allem bloß irgendwie mal irgendwann irgendwas zu sagen weiß, feiert ("Denn die philosophischen Probleme entstehen, wenn die Sprache feiert." Wittgenstein) und sich dann nach ungetaner Arbeit zu Bett begibt.

Daher ja auch, nach fregescher Prägung, der alte Sinnspruch: "Lieber das Auge verkannt als ein unscharfer Verstand."
Das Verhältnis meiner Begriffsschrift zu der Sprache des Lebens glaube ich am deutlichsten machen zu können, wenn ich es mit dem des Mikroskops zum Auge vergleiche. Das Letztere hat durch den Umfang seiner Anwendbarkeit, durch die Beweglichkeit, mit der es sich den verschiedensten Umständen anzuschmiegen weiss, eine grosse Ueberlegenheit vor dem Mikroskop. Als optischer Apparat betrachtet, zeigt es freilich viele Unvollkommenheiten, die nur in Folge seiner innigen Verbindung mit dem geistigen Leben gewöhnlich unbeachtet bleiben. Sobald aber wissenschaftliche Zwecke grosse Anforderungen an die Schärfe der Unterscheidung stellen, zeigt sich das Auge als ungenügend. Das Mikroskop hingegen ist gerade solchen Zwecken auf das vollkommenste angepasst, aber eben dadurch für alle anderen unbrauchbar.
So ist diese Begriffsschrift ein für bestimmte wissenschafttiche Zwecke ersonnenes Hilfsmittel, das man nicht deshalb verurtheilen darf, weil es für andere nichts taugt.
(Frege, Begriffsschrift)
Zur literarischen Metapher von Mikroskop und Guckkasten im 18 Jh. vgl. etwa "Das bewaffnete Auge" (Alexander Košenina).

Montag, 20. Februar 2012

"Herr Habermas und der Papst" vor 22:00 Uhr im deutschen Fernsehen! -- Rekonstruktion eines unerwarteten Satzes


Nachdem Geißler bei Jauch die "zunehmende Bedeutungslosigkeit des politischen Katholizismus in Deutschland" konstatierte und der Kurie vorwarf, dass sie "sich vertikal in die Höhe spiritualisiert und die politische Dimension des Evangeliums vollkommen aus dem Auge" verliere, konterte ein wackerer Wickert, dass das eigentlich "doch aber gut so" sei. Jauch daraufhin vorsichtig, ob nicht zumindest eine "Rückbesinnung zu diesen ursprünglichen christlichen Werten in unserer Gesellschaft" zu bemerken wäre. Eine Novelle.
Wickert: Also, ich glaube, dass die Leute sich nach Werten sehnen. Und dass sie es auch gerne hören, dass man über Werte spricht. [...] Und sie möchten da auch Leitfaden haben. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass das nichts mit einer neuen Religiosität in der Politik zu tun hat, denn die gesellschaftlichen Regeln kommen nicht aus dem Glauben erstmal, sondern aus der Vernunft. [Einsam verhallender Applaus] [...]
Jauch: Aber Glaube und Vernunft schließen sich doch nicht aus!?
Wickert: Oh ja! Schließt sich aus! Und das haben sie auch...da gab es mal ein ganz spannendes Gespräch zwischen Herrn Habermas und dem Papst.
Geißler: Na na na. [Allgemeines Gelächter] Also...
Wickert: Ja, Glaube und Vernunft schließen sich aus: der Glaube ist eher das Gefühl und die Vernunft ist eher...das, was wir aus der Aufklärung her gelernt haben.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

"Hey, den Code kannst du da nicht einfach so draufdoppeln...!"


"...Aber die moralischen Pressionen müssen doch im Topf bleiben!" -- eine Mikrostudie systemtheoretischer Metaphorik

Wenn die Ethik jetzt als Universaltheorie der Moral auftreten will, muß sie auch sich selbst als ein moralisches Unternehmen darstellen; denn andernfalls würde ausgerechnet die Ethik im Kosmos der Moral ein Loch bilden, durch das die moralischen Pressionen entweichen und sich in den weiten Raum der Passionen und Interessen verlieren könnten. Um im Bild zu bleiben: die Ethik muß die Moral unter Druck halten und sich selbst als Grund dafür zur Verfügung stellen. Gleichwohl besteht ein quasi reflexartiges Bedürfnis nach einem archimedischen Punkt, nach einer das Gödel-Problem lösenden Transzendenz. Irgendwie (aber theoretisch besteht keine Einigkeit mehr) muß nachgewiesen werden, daß es für gutes Verhalten auch gute Gründe gebe. Oder anders gesagt: Der Positivwert des Codes wird draufgedoppelt und zugleich benutzt, um zu begründen, daß es gut sei, zwischen gut und schlecht oder zwischen gut und böse zu unterscheiden. Das Argument lautet sehr überzeugend: wo käme man hin, wenn die Unterscheidung gut/schlecht nicht mehr moralisch eingefordert werden könnte oder sogar (wie de Sade lehrt) als naturwidrig verboten werden müßte. Aber auch die gegenteilige Ansicht klingt plausibel: es sei höchst unmoralisch, moralische Wertungen zu benutzen, weil dies unweigerlich zu der Frage führe, aus welchen Gründen, Motiven und Interessen dies geschehe. Die Gründe für Berufung auf Moral sind eben nicht mehr ohne weiteres "gute" Gründe. Die Ethik selbst muß auf Gödel hören.
(Die Gesellschaft der Gesellschaft)

Dienstag, 6. Dezember 2011

Mit Kant über Zahnlücken hinwegsehen lernen...


Viele Menschen sind unglücklich, weil sie nicht abstrahieren können. Der Freier könnte eine gute Heurat machen, wenn er nur über eine Warze im Gesicht oder eine Zahnlücke seiner Geliebten wegsehen könnte. Es ist aber eine besondere Unart unseres Attentionsvermögens, gerade darauf, was fehlerhaft an anderen ist, auch unwillkürlich seine Aufmerksamkeit zu heften: seine Augen auf einen dem Gesicht gerade gegen über am Rock fehlenden Knopf, oder die Zahnlücke, oder einen angewohnten Sprachfehler zu richten, und den anderen dadurch zu verwirren, sich selbst aber auch im Umgange das Spiel zu verderben. – Wenn das Hauptsächliche gut ist, so ist es nicht allein billig, sondern auch klüglich gehandelt, über das Üble an anderen, ja selbst unseres eigenen Glückszustandes, wegzusehen; aber dieses Vermögen zu abstrahieren ist eine Gemütsstärke, welche nur durch Übung erworben werden kann.
(Kant, Anthropologie in pragmatischer Hinsicht)

Donnerstag, 3. November 2011

Ammo Schmidt - DENI`Z TRAUM [28=01=11]


Erstes Kapitel - : 

von den girlz und junks wie uns und dem wegen Mathe und faxn

(Verz=raum, Quelle: Jean Stubenzweig, CC BY-NC-ND 2.0)
neulich brötchenkaufen ([morgens alles noch bissle bedröppelt so] - szene). in´nen ganzen tangenten gehtitt lichtz aus. momeeentzmaa! wass´ndalos? alle skandalnudel schaun voll komisch, stehn vorn becker und machn so schön kreis um den. so wie: step ma in unsre saipha, batti-boy!
schnell da wek, die ham doch alle´knall, die knallgänse [hähä], und so früh auch noch, nee. zigarettenpapierchen gepackt und mit feinschliff eine gedreht wieder, erstma. ers-ma.. iss ja doch früh noch, dreht sich alles wie kettkarrussel noch von den zeug gestern abend - under typ meinte noch so: pass ma auf besser, jetzt nich so gierich! ich einfach so: tüte auf und alles schön rein damit. so: "kannich einatmen". nee, zweistundn und ich kopf wie´n elefenatenmutter. krass echt. 
ersma aber kaffee jetzt - -. - frrrbb.

huu: langsam wieder besser. lass die schnäpfen da hin´n einfach quatschn ma. die checkn ja eh nie was bei so kerls wie uns eigentlich abgehtz was wir ei´ch für so leben ham. für uns bedeutet diss allis noch was, verstehstö!? hier straße perspektive unnso. aber die mädchen mit balerinas und faxn da imma bei ih´n kaufland fängt die welt an und dann bis feinkost daniel und ah´ms am sofa und schön weinchen so und die dicke mammi wieder eingeratzt. so isdiss. ja! angi! brauchst gar nich so blöd glotzn da hinten aus deim plastikgesicht. die peilt ja eh, dass ihr "süßer stev-ou" voll verlierer iss. die kleine strebermaus. und wenns´ dann wieder bei Mathe nicht weiterkommt kommt see wieder so zu mir angemauzt, so: duuhuuu? [ich bin der pascha man, stev-ou!], vergiss die, die hat doch nur angst vor dein rektor-pappi. und dann kommtse wieder so bei mir an: hast du aufgabe fümf? kanns dir nächstes mal echt voll sparn, weißt? ja, kicher doch mit dein weibern! weißt, irgendwann merkst einfach so: häää?, da iss irgendwie was voll nich korrekt an der Situation. weißt?
hab ich einfach kein bock drauf. soll die doch zum marco gehn näx´maa. 

aber egal jetz, vielleicht gleich noch mit serkan und manu elfklässler jagen, wie gestern so voll die üble brillenschlange. hat echt geflennt der typ. "üüü, bitte lasst mich doch jetzt einfach." voll der schwächling, echt, voll geflennt. oder wir gehn halt zu dani zocken. egal, alles jackpot heute, voll der tag jetzt. 

Samstag, 2. Juli 2011

Peter Fuchs: "Dionysos tanzt im System, wenn es nicht mehr um Informationen geht."


Ein funktionales Äquivalent für die "Trunkenheit" psychischer Systeme sucht Peter Fuchs - mit systemtheoretischer Nüchternheit und dem gewohnten Feingefühl für besonders plastische Störungs-Metaphern - für die Sozialsysteme. Ergebnis: Religiöse Feste, Feuerzeugschwenken bei Musik-Konzerten, das Singen von Nationalhymnen.

Die ersten zwei Theorie-Shots gibts hier frei Haus (trinkfesteres Bewusstsein zieht sich hier die ganze Palette mit anschließendem Re-Entry rein):

"Damit wäre dann ‚Trunkenheit’ ein Phänomen struktureller Kopplung. Man müßte nicht sagen, daß das Sozialsystem einer Berauschung unterworfen wäre, sondern nur, daß es seine Strukturen einstellt auf vorübergehende (mitunter festlich-fevrile) Belastungen durch seine Umwelt. Die soziale Autopoiesis bliebe unberührt, denn sie kann (als Unkörper oder ‚Unjekt’) nicht stammeln, lallen, berauscht salbadern oder in trunkene Melancholie verfallen, da sie nicht einmal (mangels entsprechend eingerichteter Sinnesorgane) wahrnimmt, daß dies alles geschieht. Das einzige ‚Material’, das sie zur Verfügung hat, sind die Kommunikationen, die sie selbst herstellt, und keine Kommunikation der Welt (wenn es denn überhaupt singuläre Operationen gäbe) kann trunken sein."

"Wir wollen sagen, daß dieses Management der Anschlußselektivität durch Drogen (oder einschlägige Psycho-Techniken) gestört werden kann. Vielleicht ist es so (aber das ist nicht mein Fachgebiet), daß das neuronale System nicht mehr punktgenau passende ‚Hirnereignisse’ zur Verfügung stellt, daß es nicht die ‚gewohnten’ neuronalen ‚Fakten’ bereitstellt, deren sinn-benutzende Interpretation in gewisser Weise die Psyche ist. Der neuronale ‚Unterbau’ begönne zu rauschen, das psychische System würde in eine Erosion oder Verwaschung seiner Anschlußselektivität verfallen. Es würde temporal ‚straucheln’ oder ‚verstolpern’. Es wäre, wenn man eine Metapher aus der Musik aufgreift, nicht mehr ‚partiturfest’."

Donnerstag, 16. Juni 2011

Musikmaschine Rhythmusgerät Klimakatastrophe XXIV: Teen Age Riot [Eine Literaturkritik]


Den Weg zurück vom Parkplatz auf die Party mit der ihr verbliebenen Geschicklichkeit zu koordinieren ließ sie sich wie eine Kugel in einem Plastikwürfel fühlen, die mit Hilfe zitternder Kinderhände immer noch ihre Mulde sucht. - Blitzschnelle Ticks. Da hinten ist Rick. Schwups. Hä? Wo ist der denn nun wieder hin? Egal! Schnell ein zwei Leuten mit den Augen zugewinkt. Uiuiui, da ist ja doch mehr im Kopf hängengeblieben als erwartet. Bloß nicht hinfallen jetzt. Weiter nach da vorn. Der "schnellste Roman aller Zeiten" rast ihr mit ungebremster Geschwindigkeit ans Schienbein. "Hey, pass mal besser auf!" *Pow* Der Kiez brennt. Und dann war es auf einmal wieder da: das Surren und Zummen und Flurren im Kopf. Wart mal: Das ist ja gar nicht in meim Kopf: eine Wiese mit Musik fällt ihr ins Auge, Punkt 2:43 Uhr bricht die innere Nebelkammer in ihrem Köpfchen auf, vereinzelt schwanken Gestalten an der Tageskante entlang, die Erinnerung ab da nur noch Musik:

Donnerstag, 26. Mai 2011

Lebens-Kunst-Nischen V: Der Monarch freundet sich mit amerikanischen Banditen an

"Der Monarch" hat in den 70er Jahren erfolgreich eine ganz eigene Lebens-Nische aufgetan: Mint-Automaten. Dazu spricht er eine Sprache, in der man gerne eine Romanminiatur gelesen hätte.

"In Deutschland, wo viele Menschen leben, arbeiten und es schwer haben, mit ihren Gefühlen zurechtzukommen..."



"Um sein Ziel, das Schlaraffenland, zu erreichen, muss Monarch sich durch einen Berg von deutscher Freizeit fressen."


[Hans C. Blumenberg in der ZEIT über den Monarchen]

Mittwoch, 30. März 2011

Hetkämpers Nachbeben: Nachwehen

Nachdem die ersten Folgen von "Hetkämpers Nachbeben" zuerst hier bei uns in den Äther verstrahlt wurden, zog letzte Woche auch die ARD nach:

 

"Rekordwerte" in Japan!?

Moderne Lyrik: Hafti der Blonde, Generation Kanak


Vorurteile sind da, um widerlegt zu werden. So etwa die immer noch verbreitete Ansicht, dass Genre-Rap unvermeidlich zur Verrohung unseres deutschen Sprachguts beiträgt. Dem ist selbstredend nicht so. Sprachen sind weiche, lebendige, bewegliche und adaptionsfreudige Organismen, checkt das mal. Die wissen schon, was sie tun.




Massiv Feat. Haftbefehl -- Massaka-Kokain (Officia… - MyVideo

"Es ist so, ich treff mich mit Mo, hol das Dope ab, Choe, am Stein-Azroo. Hack das Kok, Tas zu Toz, streck das Stoff. Press die Rocks, Knacks-Effekt, dank Aceton. Kurz in Backofen, dannach  wird schockgefroren. Cocaine-Cowboy, Azzlack-Professor. Schon mit 18 hab ich mein Block versorgt, Import Espanol, wasch es mit Ethanol. Oder Benzol, scheiß drauf ich mach Para. Es ist Blut gegen Blut 2, Kokain-Massaka! Der Kurde und der Araber, HAFT und MASSIV, Machen Tijara, Haram-Massari. Frankfurt, Berlin Abaz bedient uns mit Beats wie ich Junkies an der Konsti, ich tick pflanzliches Kok, Chabo, kuck wie ölig. Der Dreck den du ziehst ist nur Synthetik."

Ein großes, innerhalb der Wissenschaft noch ungelöstes Problem ist die Entwicklung geeigneter Methoden, um Stimm-Brutalität, Reimfluss und Beat jenseits des Feuilleton-Sprech in die ästhetische Beurteilung von Rap zu integrieren.

[ Worterläuterungen:
- Choe [= Hoe = Whore]
- Taş = der Stein
- Toz = der Staub
- Para = Geld
- Tijara = Handel [alles unsichere virtuelle Quellenlage]

Frage von DonDelal
hab mal das wort gehört was haram bedeutet weiss ich nur das massari also was das zusammen bedeutet weiss ich nicht

antwort von manal89
Diese gestellte Frage hat mit dem Koran nix zu tun aber was du gehört hast ist wohl von einem araber(mit seinem arabischedealekt) der über das Geld geredet hat viellleicht wollte damit ausdrücken dass Verschwendungs von vielen Euros oder allgemeinesgeld Haram ist..allerdings mag erklaeren dass Massari auf manchen arabische dealekt deuten hin das GeldUnd das wort Haram nützen die araber viel im ihren altagesprech und hat unterschiedliche bedeutung jenach was sie sagen möchten..Koranisch aber heiss diese immer Verboten

Kommentar von AiyYa
Auf unser arabisch heißt massari Geld .

Kommentar von manal89
Na siehst du da meinte ich

antwort von Taflie1961
Massari ist ein arabischer Sänger dessen Lebensstil und Lebensführung mit dem Islam nicht viel zu tun hat. Dementsprechend kann es sein, dass man ihn als haram (sündig) bezeichnet hat. 

antwort von schokibae
haram sollte meiner meinung nach nich im alltäglcihen leben benutzt werden. mit dem wort haram meinst du eigentlich das es verboten ist.

antwort von Salviadivina
haram = Sünde/verboten 

antwort von overflow92
war das nicht mal ein kandidat bei dsds?"]